Start Allgemein Fakten zum Spiel: St. Pauli (DFB Pokal)

Fakten zum Spiel: St. Pauli (DFB Pokal)

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Der Nächste bitte! Überzeugend, souverän, abgeklärt – die Adjektive treffen die Leistung des „weißen Balletts“ am Millerntor sehr gut zu. Der Pokal hat seine eigenen Gesetze – die folgenden Paragraphen belegen dies nicht unbedingt.

§1 Absatz 1

Schüsse aufs Tor: 1 : 7

Man muss zuerst festhalten, dass die Gastgeber nicht unbedingt wie ein Inhaber der roten Laterne in der 2. Bundesliga spielten. Trotzdem hatte man nie das Gefühl, dass auf der Reeperbahn (nein, nicht nachts um halb eins) irgendetwas schief gehen könnte. Hertha erspielte sich durchaus eine Hand voll Hochkaräter, doch der glänzend aufgelegte Himmelmann verhinderte eine höhere Niederlage.

§2 Absatz 1

Gewonnene Zweikämpfe: 50,5 % : 49,5 %

Die Paulianer hauten sich in jeden Zweikampf und schonten sich keines Wegs – ebenso die Dardai Truppe. Die Atmosphäre in Hamburg war stellenweise atemberaubend, das heizte das Geschehen auf dem Rasen im positiven Sinne an.

§3 Absatz 1

Fouls: 18 : 14

Zu einer zweikampfbetonten Partie gehören auch Fouls. St. Pauli beging vier mehr, nicht weiter schlimm, nicht weiter nennenswert.

§4 Absatz 1

Flanken gesamt: 10 : 18

Da das Zentrum sehr oft dicht war, wichen beide Mannschaften auf die Flügel aus. Dementsprechend hoch ist die Zahl der Flanken. Aber, und jetzt kommt das aber: wie erfolgreich die Hereingaben waren, schreibt das Pokal-Gesetzbuch in Absatz zwei.

§4 Absatz 2

Erfolgreiche Flanken: 40 % : 33,3 %

Die Flanken waren nämlich überhaupt nicht erfolgreich. Ein mageres Drittel der Flanken kamen bei der Hertha an, vier von zehn Flanken bei St. Pauli. Beide Mannschaften haben in dieser Disziplin noch Trainingsbedarf.

Lockere Geschichte in Hamburg, oder? Welcher Gegner soll uns jetzt zugelost werden?

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Marcel ist 22 Jahre alt und Chefredakteur. Marcel über sich selbst: "Auch wenn ich mir mit Marcelinho vielleicht nur den Namen und die ständige Verspätung zu Mannschaftsbesprechungen teile und weniger die Genialität und Frisuren - ein Tor von der Mittellinie habe ich auch mal erzielt. In der F-Jugend. Als treuer Exil-Herthaner im Süden Deutschlands sollte ich mir die Antwort auf "Wie zum Teufel kann man nur Hertha Fan sein?!" eigentlich auf die Stirn tätowieren. Problem: So richtig wusste ich das lange selber auch nicht. Zum Glück hat es die Selbstironie dann meistens von alleine gelöst: Hertha ist für mich einfach ein bisschen wie ich zu Schülerzeiten: Irgendwie schusselig, jeder sagt mir ich habe mehr Potential als eine 5+, wenn es nicht läuft mach ich auch mal den Tafelschwamm für verantwortlich, aber wenn es dann mal läuft, plane ich schon meine Rede für die Entgegennahme des Friedensnobelpreises. Irgendwie Hertha."

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